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Rechtsextreme Hetze in Chemnitz: Wer sind diese Frauen?

Rechtsextreme Hetze in Chemnitz: Wer sind diese Frauen?
Mit Hitlergruß: So machen Rechtsextreme in Chemnitz am Montag Stimmung gegen Ausländer. (Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.)

Mit Klischees und falschen Informationen hetzen Rechtsextreme gegen Migranten. Das zeigte sich auch bei den Krawallen in Chemnitz – auf einem Neonazi-Protestbanner.

t-online.de NewsDieses Banner war schon bei den Demonstrationen in Kandel nach dem Mord an Mia zu sehen. Am Montag tauchte es wieder auf – bei den Ausschreitungen in Chemnitz. Ein vom „Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus“ veröffentlichtes Foto zeigt: Einer der Demonstranten zeigt sogar den Hitlergruß, während er das Plakat hält.

Darauf steht: „Wir sind bunt bis das Blut spritzt“. In der Mitte sind in einem Viereck zwölf verletzte Personen abgebildet. Der Banner suggeriert, dass es sich bei den vorwiegend weiblichen Personen um Opfer von nicht-deutschen Gewalttätern handelt. Doch das stimmt so nicht.

Das zeigt das Banner wirklich

Mit Hilfe des Vereins zur Aufklärung über Internetmissbrauch „Mimikama“ hat sich t-online.de auf die Suche nach den Geschichten hinter den Fotos gemacht. Dabei kam heraus: Auf Bannern wie diesem werden abwechselnd die Fotos von 15 Frauen und einem Mann gezeigt. Sie kommen aus Australien, England oder Dänemark. Bei keiner der Frauen lässt sich eindeutig sagen, dass sie aus Deutschland kommt. Allen abgebildeten Personen wurde schlimme Gewalt angetan. Die Motive dafür waren allerdings sehr verschieden. Bei keinem Täter lässt sich ein Migrationshintergrund sicher nachweisen.

Sie wollen weiterlesen? Die Fortsetzung des Textes gibt es auf t-online.de.

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Autorin | Sarah Thust

Zuletzt aktualisiert | 28.08.2018

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