Es war bitterkalt. Trotzdem warteten die Menschen mit ihrem Gepäck auf der Straße. Sie leben im Osten der Stadt Aleppo in dem Land Syrien. Die Leute warteten auf Busse und Rettungswagen. Diese sollten die vielen Menschen an einen sicheren Ort bringen. Doch das ist nicht so einfach.

Viele Menschen in Ost-Aleppo sind gegen die Regierung des Landes. Darum gab es in der Stadt immer wieder Kämpfe zwischen Regierungs-Truppen und ihren Gegnern. Auch in anderen Teilen des Landes wird seit Jahren gekämpft. Dabei sind viele unschuldige Menschen und Kinder gestorben.

Darum sollten diese Menschen die Stadt nun verlassen. Nicht alle wollen das. Sie haben ihr Haus, ihre Familie und alle ihre Sachen dort. Am Freitag fielen neue Schüsse. Da mussten sich die Helfer und Busse wieder zurückziehen. Sie konnten niemanden mehr wegbringen.

Besonders schlimm sei der Krieg in Syrien für die Kinder, erklärt Alexandra Burck. „Viele Kinder wurden auf der Flucht von ihren Familien getrennt.“ Darum gebe es viele Kinder, die alleine und auf Hilfe angewiesen seien.

Die Helfer bringen die Menschen in notdürftig eingerichtete Unterkünfte. Das sind zum Beispiel leere, alte Fabrikhallen. Dort werden die Leute erst mal versorgt. ​Helfer verteilen unter anderem Lebensmittel und Trinkwasser. Doch Tausende Menschen in Syrien brauchen noch immer dringend Hilfe.

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Autorin | Sarah Thust

Zuletzt aktualisiert | 16.12.2016

Auftraggeber | dpa Kindernachrichten

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