Ständig mussten die Tiere im Zoo der Stadt Aleppo Krach ertragen. Denn Aleppo liegt im Land Syrien. Dort herrscht seit Jahren Krieg. Immer wieder werden dort zum Beispiel laute Bomben gezündet. In den vergangenen Jahren sind viele Menschen geflohen. Aber auch die Tiere leiden unter dem Krieg.

Die Angst merkt man den Zoo-Tieren aus Aleppo bis jetzt an, obwohl sie seit Wochen an einem sicheren Platz leben. Tierschützer haben zum Beispiel Bären, Löwen, Tiger und Hyänen aus dem Zoo herausgeholt. Die Tiere leben jetzt in einem Nachbarland von Syrien, in Jordanien.

Vor allem die Schwarzbären erschrecken sich noch sehr, wenn mal ein Hubschrauber über das Gehege knattert. «Sie laufen auch immer nervös hin und her, obwohl sie jetzt ganz viel Platz haben», erzählt ein Tierarzt. Das könnte auch noch ein paar Jahre lang so bleiben.

Die Tierpfleger verstecken überall kleine Leckerlis. Zum Beispiel Honig in einer Flasche mit kleinen Löchern oder Fisch in Eisblöcken. Sie hoffen, dass die Bären ihre Gehege so besser erkunden – und irgendwann wieder mutig und gesund werden. «Bären haben viel Kraft und die müssen sie nutzen», sagt der Tierarzt.

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Wenig Platz und viel Krach – das war kein schönes Leben in Aleppo. ©Vier Pfoten
Wenig Platz und viel Krach – das war kein schönes Leben in Aleppo. ©Vier Pfoten
In Aleppo ging es den Bären richtig schlecht. ©Vier Pfoten
In Aleppo ging es den Bären richtig schlecht. ©Vier Pfoten
Am Ende waren die Bären richtig krank. ©Vier Pfoten
Am Ende waren die Bären richtig krank. ©Vier Pfoten
Doch jetzt geht es ihnen viel besser. ©Vier Pfoten
Doch jetzt geht es ihnen viel besser. ©Vier Pfoten
Die Bären leben jetzt in einem Zoo im Land Jordanien. ©Vier Pfoten
Die Bären leben jetzt in einem Zoo im Land Jordanien. ©Vier Pfoten
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Autorin | Sarah Thust

Zuletzt aktualisiert | 16.01.2018

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